Selbstdarstellung

Selbstdarstellung „Sail4help“ – wir wollen helfen!

Kurzbiographie der Teammitglieder

Iris, 49 Jahre alt, von vielen Freunden Siri genannt, ist in Berlin geboren und hat fast ihr ganzes Leben dort als gelernte Juwelierin verbracht. Geschieden, mit einem inzwischen erwachsenen Sohn, hat sie 2014 ihre Zelte in Deutschland abgebrochen und reist seit dem durch die Welt. Auf der VEGA ist sie über die Jahre mehrfach mitgesegelt und arbeitet immer wenn möglich auf ihr mit. In den Wintermonaten schleift, streicht und putzt sie jeden Winkel und im Sommer versucht, die inzwischen freiberufliche Skipperin, so oft es geht mitzusegeln.. In ihrem Blog www.weltensegler.eu macht sie oft und gerne Werbung für die VEGA und nun auch Sail4help. Seit der Vereinsgründung gehört sie zum festen Crew-Team, da sie das Konzept voll unterstützt und auch in Aufgaben für die Allgemeinheit größeren Sinn findet, als Urlauber durch die Gegend zu fahren.

Sie besitzt den SBF Binnen +Seeeund den SRC.

 

Axel, 54 Jahre alt, geschieden, drei erwachsene Kinder

Ex-Professor für Biotechnologie, hat 2013 seinen Job gekündigt, nachdem er viele Jahre an Hochschulen in Deutschland, Costa Rica und den USA gelehrt und geforscht hatte. Die wichtigsten Gründe für ihn waren eine tiefere innere Unzufriedenheit mit der indoktrinativen Lehre an den Hochschulen und den Restriktionen bei der staatlich geförderten Forschung. All das ließ ihm zu wenig Freiheit zur eigenen Entfaltung und der Entwicklung und Umsetzung neuer innovativer Ideen in Forschung und Lehre. Nach einem Jahr als Backpacker in Zentralamerika kaufte er sich 2014 die alte Segelyacht VEGA. Seither ist sie mit viele Mühe und Geld restauriert worden. Da Axel das Segeln nicht wie viele Freizeitsegler als Selbstzweck, sondern eher als Mittel zum Zweck und Lebensart sieht, möchte er nun über den 2017 gegründeten Verein das Boot für das Allgemeinwohl zur Verfügung stellen. Er ist der Eigner der VEGA und Initiator des Projekts und des Vereins. Axel lebt seit 2015 ständig auf seiner Segelyacht VEGA, die sich derzeit im Mittelmeer befindet. Er ist nur noch selten an seiner Heimatadresse in Hameln an der Weser anzutreffen, wohin er noch familiäre Bindungen unterhält.

Claudia, 38 Jahre alt, ist Hotelbetriebswirtin aus Norddeutschland ist nach einigen Stationen im Ausland in Basel (Schweiz) sesshaft geworden. Dort hat sie die letzten 10Jahre im Operating für Reedereien im Flusskreuzfahrtbereich gearbeitet.

Die Passion zu Schiffen hat sie dazu gebracht den Segelschein zu machen und sich nun in einer kreativen Pause dem neuen Hobby zu widmen. Auf der Suche nach einem geeigneten Schiff für einen längeren Törn ist sie auf die Vega gestossen und war sofort hingerissen von der „alten Lady“. Der Wunsch sich gemeinnützig zu engagieren ist schon seit Jahren vorhanden und nun hat sich die Gelegenheit ergeben mit Sail4help beides zu verbinden. Sie besitzt den SBF Binnen + See.

Wir drei, die Skipper und Co-Skipper, haben alle ein arbeitsreiches Leben hinter uns. Nach 20-30 erfolgreichen Jahren im Job haben wir aber erkannt, dass wir so nicht länger leben möchten. Wir suchen nach freier und eigenverantwortlicher Betätigung, wobei es sehr wichtig für uns alle geworden ist, dabei anderen Menschen und/oder der Erde zu helfen, wieder zu mehr Harmonie und Gleichgewicht zu gelangen. Dafür wollen wir uns einsetzen.

Wir sind Minimalisten geworden, die keine großen Ansprüche stellen. Axel hat schon vor Jahren Haus und Hof verkauft und lebt auf seinem Segelboot. Iris hat ihre Zelte in Deutschland auch schon vor einigen Jahren abgebrochen, und Claudia ist noch im Prozeß, möchte sich aber anschließen.

Uns alle prägt die Liebe zur Natur und dem Meer, das freie Leben und die Selbstverantwortung für uns, und der Wunsch, etwas sinnvolles in dieser Welt zu tun.

Mögliche Unterstützung mit dem Verein

Wir sind ein junger Verein mit Sitz in Basel, der das Glück hat zwei wundervolle Segelschiffe nutzen zu können.

Als Team möchten wir gern die beiden Schiffe VEGA und Cocco und unsere Arbeitskraft in den Dienst gemeinnütziger oder sozialer Projekte stellen, wobei besonders die Hilfe für andere Menschen im Vordergrund stehen soll. Dies können pädagogische Projekte sein oder auch Hilfsprojekte für bedürftige Menschen in anderen Ländern, z.B. auf abgelegenen Inseln, die von den normalen Versorgungsrouten nicht ausreichend oder nur selten bedient werden. Das Zusammenleben auf dem Boot stellt für uns und alle Bewohner eine besondere Herausforderung dar, da es so gut wie keine Privatsphäre gibt und alle zusammen arbeiten müssen, um das Boot in Gang zu halten und von A nach B zu segeln. Besonders bei längeren Fahrten über mehrere Tage muss die Crew sich alle Aufgaben teilen, wobei natürlich auf die Fähigkeiten des Einzelnen Rücksicht genommen wird, soweit das irgendwie möglich ist. Aber im Vordergrund steht immer das Wohl und Sicherheit aller Mitreisenden, einschließlich des Schiffes, welches uns nur sicher durch Wind und Wellen trägt, wenn wir es gut behandeln.

Segeln ist Teamsport und es ist eine Herausforderung sich auf altherkömmliche Weise langsam und ruhig fortzubewegen. Auch ist es etwas anderes in der Gruppe auf engstem Raum zusammen zu leben. Jeder muss sich auf den anderen verlassen können und auf sich selbst und den anderen acht geben. Auch ist man fernab der Zivilisation und den Verlockungen nach Alkohol, Tabak und Drogen.

Wir haben die einmalige Gelegenheit mit unseren Schiffen etwas Gutes zu tun. Viele Jugendliche sind benachteiligt und brauchen vielleicht einfach nur einmal eine Auszeit.

Vor diesem Hintergrund erhalten pädagogische Projekte eine einmalige Gelegenheit, die Grenzen der persönlichen Leistungs- und Verantwortungsfähigkeit auszutesten.

Langfristig möchten wir aber Medikamente und Hilfsgüter von Europa weltweit in entlegene Küstenregionen zu transportieren. Auch hätten wir Platz zum Beispiel Ärzte mitzunehmen. Somit können wir lebensnotwendige Hilfe für abgelegene Inseln in allen Teilen der Welt bieten und mit Medikamenten, Trinkwasserfiltern oder auch anderen Hilfsgütern versorgen. Mit unserem geräumigen Segelschiff kommen wir nicht nur in sehr flache Regionen, sondern auch in Naturschutzgebiete und Reservate. Weltweit gibt es hunderte von abgelegenen Inseln, die weder per Flugzeug, Frachtschiff und schon gar nicht auf dem Landweg erreicht werden können.

Dafür stellt der Eigner der VEGA und der Cocco seine beiden Boote zur Verfügung, auch um die Schiffe zu erhalten, zu pflegen, und für die Vereinsziele zu nutzen.

Unser Entschluss uns für das Gemeinwohl zu engagieren entstand aus dem Bedürfnis heraus, etwas sinnvolles für diese Welt, in der wir leben, zu tun. Wir sehen große Probleme mit der Konsum-Mentalität vor allem in den Industrieländern. Ihr egoistisches Verhalten führt zur Ausbeutung der Ressourcen dieser Welt, die Menschen in den Entwicklungsländern eingeschlossen. Durch unsere Reisen in andere und zum Teil ferne Länder können wir andere Kulturen kennenlernen und die Bedingungen unter denen diese Menschen leben aus erster Hand erfahren. Das öffnet uns die Augen für die Auswirkungen unserer eigenen Kultur und Lebensweise auf die Gesamtheit des Planeten, inklusive der enormen Verschmutzung der Meere und Abtötung allen Lebens in ihnen. Dem entgegen zu wirken, durch Aufklärung und das eigene verantwortliche Verhalten, ist unser wichtigstes Ziel. Wir leben nach dem Grundsatz:

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“.

Zum Download:

Sail4help Selbstdarstellung 13.02.2018

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